
Cojaliwird am vom 13. bis 17. April im IFEDI in Ciudad Real/Spanien durchgeführten 16. Nationalen Kongress der Bewässerungsgemeinschaften (Congreso Nacional de Comunidades de Regantes) mit einem praxisorientierten Konzept teilnehmen, das die Integration von landwirtschaftlichen und Bewässerungsdaten in den Fokus stellt.
Vor dem Hintergrund der fortschreitenden Digitalisierung im Agrarsektor richtet das Unternehmen seinen Fokus auf eine zunehmend wichtige Herausforderung: eine ganzheitliche Sicht auf die Anbausaison zu schaffen, die Daten zu Aussaat, Düngung, Pflanzenschutz, Ernte und Bewässerung integriert. Das Ziel besteht darin, die Daten nicht in isolierten Systemen verstreut zu lassen, sondern sie gemeinsam in einem FMIS nutzbar zu machen, um die Entscheidungsfindung zu verbessern.
Cojali verfolgt dabei einen klar strukturierten Ansatz: Felddaten direkt vor Ort erfassen, standardisiert aufzeichnen und ihre vollständige Rückverfolgbarkeit sicherstellen. Auf dieser Basis besteht der nächste Schritt darin, auch die Bewässerungsdaten einzubeziehen, um nachvollziehen zu können, welche Massnahmen auf jeder Parzelle durchgeführt wurden, wann Wasser gegeben wurde, wie der Pflanzenbestand reagierte und welches Endergebnis erzielt wurde.
"Die Herausforderung liegt nicht nur darin, mehr Daten zu sammeln, sondern darin, dass alle Informationen in der gemeinsamen Analyse einen Sinn ergeben. Durch die Verbindung von Felddaten und Bewässerungsinformationen lassen sich Abläufe besser verstehen, die Entscheidungsfindung optimieren und Ressourcen effizienter einsetzen“, so José Miguel Sánchez, Vertriebsleiter bei Jaltest ISOBUS.
Auf dem Kongress wird Cojali seine praxisorientierte Vision zur Interoperabilität präsentieren und an Stand 43 demonstrieren, wie sich eine einheitliche Sicht auf die Anbausaison erreichen lässt – mit besonderem Augenmerk auf Rückverfolgbarkeit, Vergleichbarkeit und die Begründung von Investitionen.